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Mund abputzen,

die Lehrstunde in Sachen Ergebnisfußball dankend annehmen, das Positive für die anstehenden Partien um den Klassenerhalt verwerten und damit die ersten Punkte einfahren!

Klingt natürlich einfacher als es ist nach der Klatsche vom letzten Sonntag. Es war aber auch nicht so schlecht, wie es das deutliche 0:5 aussagt. Wir konnten in der ersten Halbzeit dem souveränen Tabellenführer von den Spielanteilen her Paroli bieten und hatten wohl die besseren Torchancen. Der Halbzeitstand von 0:2 spricht dann aber Bände und zeigt den Tabellenstand der beiden Teams eindrucksvoll auf. Während wir klarste Möglichkeiten nicht unterbrachten, erzielte der Titelanwärter aus einer halben Chance zwei Tore. Gnadenlos effektiv! Beeindruckend war vor allem die Bissigkeit, die Zweikampfführung, die Körperlichkeit im Kampf um den Ball, wo man dem Gegner immer noch „eine mitgab“. So richtig ekeliger Fußball, aber unheimlich erfolgreich, weil natürlich auch das Tempo und die Kaltschnäuzigkeit passt. Aus diesem Anschauungsunterricht können wir aber lernen, was sicherlich auch nicht von heute auf morgen geht. Wir müssen aber keineswegs in Depressionen verfallen, denn so schlecht waren wir nicht. Wenn wir nur einen Teil dieser robusten Art und Weise mit unserem spielerischen Vermögen verbinden könnten, wäre schon viel getan. Denn diese Tugenden sind heute wieder gefragt. Der TSV Dörfles-Esbach ist auch eine Mannschaft, die über die Kampfkraft und Robustheit zum Erfolg will und auch kommt. Dann haben sie noch einen Torjäger und deshalb auch etliche Punkte mehr auf dem Konto und befinden sich im gesicherten Mittelfeld. Ob uns das und der Spielausfall vom letzten Wochenende entgegenkommt, weiß man nicht. Deshalb sollte sich unsere Mannschaft hauptsächlich auf ihre Leistung konzentrieren und in Sachen Ergebnisfußball ihre ersten Punkte 2020 einfahren. Denn eins ist auch klar: mit jeder weiteren Niederlage wächst der Druck und die Abstiegsangst.

Durch den Mannschaftsrückzug von Froschgrund Mittelberg ist das Abstiegsgespenst für unsere zweite Mannschaft kein Thema mehr. Dennoch tut es schon weh, wenn man solche unnötigen Niederlagen wie am letzten Sonntag hinnehmen muss. Wenn aber das Personal keine Offensivkraft hergibt, ist dies leider so. Heute dürften sowieso eher die Defensivkünste gefragt sein, wobei mit einer guten Truppe auch hier was drin sein dürfte.

Gerd Bergmann

 

   

Impressionen  

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