Sonntag, 15. September 2019
 
Kreisklasse 1:
 
1. FC Michelau - SG Schwürbitz/Marktzeuln II 2:3 (2:2)
 
Die Gäste enführten am Ende zwar etwas glücklich, aber keinesfalls unverdient die Punkte vom Maindamm. Sie waren insgesamt die spielerisch bessere und vor allem aktivere Mannschaft. Die Hausherrren waren in den ersten 25. Minuten gar nicht auf dem Platz und so waren die Gegentore nur eine logische Folge. In der 19. Min. spielte sich Niklas Hetzel auf dem rechten Flügel schön durch und seine Hereingabe verlängerte ein Michelauer Abwehrspieler ins eigene Tor. Nur fünf Minuten später köpfte Adrian Proske eine Ecke enegisch gegen etliche blaue Statisten ins Netz. Danach wehrten sich die Gastgeber und merkten, dass die SG nicht stabil steht. Davor hätte es in der 28. Min. allerdings 0:3 heissen müssen, als nach einem erneuten kapitalen Abspielfehler Blasche über links völlig frei zum Schuß kam, aber am langen Eck vorbei zog. Im Gegenzug war der Michelauer Sechser Dirk Wehner nicht zu stoppen und erzielte den Anschlusstreffer. Nun kam die stärkste Phase der Gastgeber und Hornung scheiterte in der 35. Min. aus kurzer Distanz am Gästetorwart Backert. Kurz vor dem Halbzeitpfiff blieb dann aber der Michelauer Angreifer Hornung der Sieger, als er Backert den Ball durch die Beine zum Ausgleich schoss. Dieser hätte dann eigentlich die Einheimischen für die zweite Hälfte stimulieren müssen. Doch wieder starteten die Gäste besser und eine Direktabnahme von Schäfer landete in der 57. Min. nur knapp neben dem Tor. Danach musste in der 61. Min. FC M-Torwart Gahn zweimal mit dem Fuß klären, um gegen B. Proske und Kraus das Remis halten. Einen Knackpunkt schien das Spiel zu erhalten, als in der 65. Min. der bereits verwarnte Gästespieler D. Stark die Ampelkarte erhielt. Doch der nun in Überzahl spielende FC M zeigte wenig Reaktion und offenbarte fußballerische Schwächen. So sprang nicht mehr als eine verunglückte Flanke von Krämer heraus, die in der 70. Min. auf der Oberkante der Latte landete. Im 'Gegenteil, man schenkte den tief stehenden Gästen sogar noch den Sieg, als Torwart Gahn und ein Abwehrspieler sich weit vor dem eigenen Tor nicht einig waren und der eingewechselte Lother das Geschenk annahm und den Ball ins leere Tor schoss. Während die Hausherren zu keiner Ausgleichschance mehr kamen, hätte kurz vor dem Schlusspfiff nochmals Lother zuschlagen können, doch wurde sein Schuss auf der Linie von einem Abwehrspieler abgewehrt.
SR: Freisinger, Lichteneiche
 
A-Klasse 2:
 
1. FC Michelau II - SG Schwürbitz II/Marktzeuln III 1:5 (0:2)
 
Die Gäste konnten einen ungefährdeten Sieg landen, weil die müden Gastgeber den Toptorjäger der SG nicht nur nicht in den Griff bekamen, sondern diesen auch noch mustergültig selbst bedienten. Bereits in der 7. Min. wehrten die Michelauer Abwehrspieler den Ball vor die Füße von Dominik Weigl ab und dieser erzielte das 0:1. Der FC M II selbst kam zu wenig Offensivaktionen, denn dem Spiel fehlte es an Geschwindigkeit und Paßgenauigkeit. So blieb es wieder Dominik Weigl vorbehalten nach einem langen Ball die Michelauer Abwehr zu überlaufen und in der 44. Min. für den Halbzeitstand zu sorgen. Den zweiten Abschnitt begannen die Hausherren besser und Bornschlegel konnte in der 55. Min. über die rechte Seite den Anschlusstreffer erzielen. Die aufkeimente Hoffnung machten sich dann aber die Gastgeber selbst zunichte, in dem sie dreimal mit Querpässen im Mittelfeld den Zeulner Torjäger selbst bedienten und dieser in der 68., 80. und 86. Min. die Einladung dankend annahm.

SR: Schülein, Rödental
 
Gerd Bergmann

 

Sonntag, den 15. September 2019 - Heimspiele gegen SG 1. FC Schwürbitz/TSV Marktzeuln

I. Mannschaft um 15.00 Uhr; Treffpunkt: 13.30 Uhr Sportheim FC M:

Gahn - Demirbas Er., Engelmann, Hempert, Hornung, Kober, Krämer, Meusel, Pohl, Schmitt, Seel, Wehner, Zimmer B.,    Zimmer M., Borchert (ETW)

II. Mannschaft um 13.00 Uhr; Treffpunkt: 11.30 Uhr Sportheim FC M:

Angermann - Behvandi, Bergmann J., Bergmann L., Berisha Burhan, Biesenecker S., Bornschlegel, Gagel P., Hümmer, Jakob, Köhlerschmidt D., Kohles, Krauß, Müller

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

David gegen Goliath

und daran ändert auch die saftige erste Niederlage des bis dahin souveränen Tabellenführers nichts! Dass unser heutiger Gegner am letzten Sonntag mit 2:6 zu Hause gegen den TSV Gestungshausen deutlich unter die Räder kam, mag manchen „Positiven“ wieder dazu veranlassen, uns besser zu reden, weil ja wir eine Woche vorher „nur“ mit 2:0 in Gestungshausen verloren haben. Wer aber den bisherigen Saisonverlauf beobachtet hat und auch die Tabelle lesen kann, weiß ganz genau, was da heute auf unsere Mannschaft zukommt. Die Gäste haben bisher acht Spiele gewonnen und 27 Tore geschossen. Wir haben acht Spiele verloren und 27 Gegentreffer kassiert. Eine eindeutige Sprache! Wenn man dabei noch unsere Heimbilanz (außer dem Sieg gegen Neuensorg) ansieht, könnte man auf eine Heimniederlage mit einem Tor Unterschied tippen, was uns natürlich auch nichts bringen würde. Die Leistung am letzten Sonntag beim „Derby“ bietet aber wenig Mut für Hoffnung, die ja aber bekanntlich zuletzt stirbt. Viele individuelle Fehler, wenige fußballerische Akzente und vor allem nicht der letzte Wille, den Abstiegskampf bestehen zu wollen, führten zu einer erneuten Enttäuschung. Und so stehen wir derzeit zu Recht auf einem Abstiegsplatz und es gibt wirklich nichts schön zu reden. Da hilft auch das Gerücht nichts, dass nur der Tabellenletzte absteigt. Laut Mitteilung des BFV gibt es nämlich in den Kreisklassen mindestens zwei „Pflichtabsteiger“! Aber da geht vielleicht schon das Problem an. Wir suchen immer nach Ausreden, geben die Schuld den Anderen und keiner ist bereit, oder vielleicht auch nicht in der Lage, vorne weg zu marschieren und die Kampfrichtung anzugeben. So beginnt heute mit dem Spiel gegen den Titelanwärter eine Serie gegen vermeintlich stärkere Mannschaften, gegen die man nach den bisherigen Leistungen auch einmal eine „Klatsche“ kriegen kann, vor allem wenn man seine Defensive nicht in den Griff bekommt. Und trotzdem muss man gerade hier versuchen, die Kurve zu bekommen, und endlich den Abstiegskampf annehmen. Denn wenn wir in den restlichen fünf Spielen der Vorrunde auch noch leer ausgehen, rettet uns wohl in der Rückrunde niemand mehr!

Nicht ganz so krass ist es bei unserer zweiten Mannschaft, aber ähnlich. Dem Überraschungserfolg in Gestungshausen folgte ein müder und wehrloser „Derbyauftritt“ mit haarsträubenden Fehlern. Auch hier bringt uns jede Niederlage dem Tabellenende näher, wobei hier nur einer absteigt.

Gerd Bergmann

 

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